Einsätze

 

eiko_icon FEU Scheune: 1. Nachalarm, AGT benötigt


Einsatzart: Brandeinsatz > Wohngebäude
Einsatzort: Großenberg, Großenberg
Datum: 28.04.2018
Einsatzbeginn: 15:12 Uhr
Einsatzende: 20:00 Uhr
Alarmierung über: Meldeempfänger -> Gesamtschleife
Einheitsführer: M. Gödeke (Stadtbrandmeister)
Einsatzleiter: M. Gödeke (Stadtbrandmeister)
Mannschaftsstärke: 1/26
eingesetzte Kräfte :

Feuerwehr Holzhausen
Feuerwehr Bad Pyrmont
Rettungsdienst
Polizei
Team - ELW
Landkreis
Feuerwehr Lügde
    Stadtwerke

    Fahrzeugaufgebot : LF 10/6TLF 16/24 TrKdoWGW/GStBMDLK 23/12LF 16/12HLF 20/20GW-LRTWPolizeiELW1 _ Team ELWGW/ASKBMBereitschaftsdienst Stadtwerke

    Bericht der Stadtfeuerwehr Bad Pyrmont:

     

    Der Brand einer Scheune führte am Samstagnachmittag zu einem Großeinsatz in Großenberg. Mit der Meldung „Feuer Scheune, droht aufs Haus überzugreifen“ wurden zunächst die Feuerwehren Kleinenberg, Baarsen, Neersen, Eichenborn und Bad Pyrmont sowie ein RTW des DRK alarmiert. Schon von Weitem war eine Rauchsäule zu erkennen. Schnell wurde klar, dass weitere Kräfte, vor allem Atemschutzgeräteträger, benötigt wurden. Somit ließ die Einsatzleitung den 1. Nachalarm auslösen. Daraufhin machte sich auch die Feuerwehr Holzhausen auf den Weg nach Großenberg. Besonders schwierig gestaltete sich die Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle. Aus diesem Grund wurde ein Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen eingerichtet, die Wasser, entnommen aus einem Hydranten am Gasthaus Windmühle, in einen Behälter an der Einsatzstelle füllten. Hierzu wurden zusätzlich noch die Feuerwehr Lügde und der Tankwagen des Landkreises alarmiert. Während der Brandbekämpfung von außen wurden parallel Innenangriffe vorgenommen. Dabei wurde unter anderem brennendes Stroh vom Dachboden nach außen geschaufelt. Um den Bedarf an Luftflaschen für die Atemschutzgeräteträger sicher zu stellen, wurde der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises alarmiert. Durch herabstürzende Deckenteile wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, nach einer Untersuchung im Krankenhaus konnte dieser allerdings wieder zur Einsatzstelle zurückkehren. Das direkt an die Scheune angrenzende Wohnhaus konnte geschützt werden. Ein Teil der Scheune konnte jedoch nicht mehr gerettet werden und wurde mit einem Bagger des Bauhofs zum Teil eingerissen, um der Gefahr von unkontrollierten Einstürzen vorzubeugen. Weitere Teile der Scheune wurden noch bis spät in den Abend von freiwilligen des THW`s abgestützt. Während des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte durch die SEG (Schnelle Einsatzgruppe) des DRK Bad Pyrmont mit Verpflegung versorgt. Insgesamt waren über 130 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter auch der stellv. Abschnittsleiter West sowie der stellv. Kreisbrandmeister.